Montag, 29. Juli 2013

in 80 Gärten um die Welt

Am Wochenende war ich in Hamburg auf der IGS, der Internationalen Gartenschau. Sozusagen eine Fachexkursion mit ein paar ehemaligen Kommilitonen, die - im Gegensatz zu mir - im studierten Fach auch arbeiten. Entweder als freiberufliche oder angestellte Landschaftsarchitekten oder Landschaftsgärtner. Ich dagegen bin nach dem Studium in einem Ingenieurbüro in der Abfall- und Energiebranche gelandet.
Aber Pflanzen sind trotzdem eine meiner Leidenschaften.
In Ingrid hatten wir eine sehr kompetente Begleitung, sie hat die Planung und Ausführung für die Welt der Kulturen und einige der Themengärten gemacht. Und sie konnte uns viel Hintergrundinformationen bieten.
Das Wetter war herrlich, fast schon zu heiß für das Umherwandeln auf dem Gartenschaugelände. Ich hab sehr sehr viele schöne Kombinationen von Stauden und einjährigen Pflanzen gesehen.
Diese Holzkräuter fand ich auch äußerst interessant.
Welt der Häfen ...
... eher spartanisch begrünt.

Und jetzt kommt mein absoluter Favorit der Ausstellung - die Beziehungskisten im Garten der Symbolik.
Ganz normale Gemüsekisten werden zu Pflanzkübeln und Raumteilern. Super Idee, die ich vielleicht nächstes Jahr mal auf meinem Balkon umsetzen werde - natürlich in kleinerer Ausführung.
 Hat ja was von urban gardening.

Und dann die Bepflanzung in diesen unglaublichen Farben.
Und Pflanzen wie Cosmea, Petunien, Gräser ...
... Winden, Geranien, Ziertabak ...
Und dazwischen diese unglaublich einfachen aber trotzdem wunderschönen Sitzplätze.

War jedenfalls ein tolles Wochenende, nicht nur der IGS wegen. Vor allem weil ich mal wieder die Jungs und Mädels wiedergesehen habe, wir am Freitagabend schön an der Außenalster essen waren, während ein Gewitter runter ging und anschließend in diversen Bars auf der Langen Reihe in St. Georg.
Am Sonntag dann noch auf einem geführten Stadtspaziergang, der im Rahmen der IGA auf der Harburger Schlossinsel von einer sehr versierten Stadtplanerin durchgeführt wurde.

Alles in allem also ein gelungenes Wochenende, liebe Cathrin, vielen Dank nochmal für die Organisation.

Sonntag, 7. Juli 2013

Eine Tasche als Dankeschön

Meine Kollegin Conny hat mich in letzter Zeit mit diversen Stoffen erfreut, die beim Einzug ins neue Heim als Reste z. B. beim Kürzen von Vorhängen oder in Form aussortierter Bettwäsche angefallen sind. Und da wollte ich mich bedanken und habe ihr aus einem der Stoffe einen Shopper nach dem Pernille-Schnitt von Glitzerblume genäht.
Schlichter beigefarbener fester Vorhangstoff, also hervorragend geeignet für eine Tasche, die Einiges aushalten kann.
Und damit es nicht so eintönig wird mit unterschiedlichen Eyecatchern. Aufgesetzte Tasche mit Klappe auf der einen Seite und Eckenschützer aus geblümten laminated Cotton.
Und dieser bunte applizierte Schmetterling auf der anderen Seite.
Da ich ja nicht über eine Stickmaschine verfüge, hab ich mich mal wieder beim Stoffreste durchsuchen, Teilchen schneiden, aufbügeln und aufnähen ausgetobt.
... der Schmetterling in voller Größe. Ich finde, dass das Herstellen dieser Applis eine extrem beruhigende Arbeit ist, an einem Abend aussuchen und ausschnippeln und am anderen dann aufbügeln und festnähen. Ich hab gleich noch einen gemacht, der schlummert jetzt im Arsenal und wartet auf den Einsatz.
Die aufgesetzte Tasche hat eine Klappe und wird mit Kam-Snap verschlossen. Beim Befestigen ist es mir mal wieder passiert, dass der Druckknopf krumm geworden ist und ich musste das Ding wieder rausprokeln. Mittlerweile gehe ich da ja mit der Kombizange vor. Hört sich zwar eher grobmotorisch und brutal an, funktioniert aber ziemlich gut, wenn man ein bisschen aufpasst.
Der Futterstoff ist ebenfalls uni, hellblau und war auch noch in meinem Arsenal vorhanden. Ich glaube, der war auch mal ein Geschenk von einer Freundin, die damals ihren Schrank ausgemistet hat.

Innen hab ich auf der einen Seite eine Tasche mit zwei Fächern und auf der anderen eine Reißverschlusstasche aufgesetzt.
Eines der Webbänder, die ich letzte Woche auf dem Stoffmarkt gekauft habe, kam so auch gleich zum Einsatz.
Und natürlich gehört die obligatorische Schlüsselschlange auch wieder zur Ausstattung, auch wenn sie auf den Bildern nicht zu sehen ist.
Conny hat sich jedenfalls sehr gefreut und will die Tasche nicht nur zum Einkaufen, sondern für den täglichen Bürogang nutzen. Find ich gut!