Sonntag, 24. Juni 2012

der erste Monstazzz

Das E-Book von Aprilkind liegt ja schon eine ganze Weile bei mir rum und auch der Filz für Mund und Auge. Auch dass ich für den Körper Frotteehandtücher vom Möbelschweden verwenden möchte, das war alles klar. Trotzdem habe ich es erst gestern mal geschafft, den süßen Glubschauge entstehen zu lassen. Der ist richtig süß geworden, mal sehen, in welches Kinderzimmer er umziehen wird. Ich hab schon eins im Auge.

Und dann ist er gleich raus auf den Balkon geflitzt und hat sich in die Sonne gesetzt und sich - neugierig wie er so ist - meine Pflanzen angeschaut. Ich hab ihn zu einem Foto überreden können, den Süßen.

diverse Sommertaschen


In den letzten Tagen habe ich diese drei Sommertaschen und ein kleines Beutelchen genäht.

Der Schnitt ist mal wieder aus dem Buch "Tolle Taschen", er ist derzeit einer meiner Lieblingsschnitte, geht schnell, sieht gut aus und es passt unglaublich viel rein. Super für Schwimmbad, Shoppen, Krams mitnehmen - was- und wohinauchimmer.

   
Der Stoff ist vom Möbelschweden, das schwarzweiße Design finde ich immer besser, gefällt mir richtig gut.


Auch der Vogelstoff ist von dort, sehr schön sommerlich. Aus den Resten wurde dann noch dieses kleine Täschlein.


Aber das ist mein absoluter Favorit. Den Blumenstoff habe ich bei meinem Lieblingsladen Stick & Style in der Voßstraße in Hannover gefunden. Der ist richtig sommerlich. Die Blüten sind noch mit silbernem Glitter eingefasst.
Die Tasche hat meine Freundin Nicole zum 40. Geburtstag bekommen, den sie gestern gefeiert hat. Sie hat sich sehr gefreut.




Freitag, 22. Juni 2012

Freitags-Füller #169

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1. Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich sicher manche Dinge komplett anders machen, aber die meisten wahrscheinlich genauso, wie ich sie mache.
2. Ich war erst letzte Woche im Urlaub, könnte aber schon wieder los.
3. Nein, wir werden heute Abend nicht gegen Griechenland verlieren.
4. Erdbeeren vom Markt, am Samstagmorgen zum Frühstück, ist was richtig Leckeres.
5. Es ist immer schön, wenn ich mich morgens aufraffe und vor der Arbeit schwimmen gehe.
6. Mein Sofa ist extra bequem.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Spiel gegen Griechenland, morgen habe ich neben den üblichen Dingen wie Schwimmen, Markt und Haushalt nichts Besonderes geplant und Sonntag möchte ich mich wieder ein bisschen an meine Nähmaschine setzen, falls das Wetter nicht für den Balkon oder die Wiese geeignet ist!

Samstag, 16. Juni 2012

a few days in London

Seit gestern Abend bin ich nun wieder zurück von meinem kurzentschlossenen London-Trip. Ich hatte diese Woche Urlaub und habe mich spontan dazu entschlossen, meinen lieben Freund Sven in London zu besuchen. Er lebt seit April letzten Jahres dort und ich hatte ihn schon ewig nicht mehr gesehen.
Er lebt in Hackney, einem Stadtteil in Londons Norden, der immer hipper wird. Und er hat eine richtig schöne Wohnung, v. a. für Londoner Verhältnisse. Die Wohnungen dort sind ja häufig in schlechtem Zustand, dunkel und extrem teuer. Letzteres ist seine Wohnung auch, aber sie hat sehr viel Charme, würde mir auch gefallen. Und es ist möglich, im Stehen zu duschen, ich hab mir sagen lassen, dass selbst das keine Selbstverständlichkeit ist.
Und auch für meine Zöliakie ist London der Himmel auf Erden. In den meisten Cafés werden wie selbstverständlich glutenfreie Kuchen angeboten, leckere dazu noch und die Krankheit ist bekannt. Die Frage nach glutenfree dishes wird sofort mit der Gegenfrage "Are your coeliatic?" beantwortet. Es gibt viele Leute, die wissen, was das ist. Das bin ich nicht gewohnt und habe es sehr genossen.

Bei Sven um die Ecke gibt es das Violet, ein kleines Café, du kannst den Mädels beim Backen zusehen. Und sie hatten sehr leckere Apricot-Polentacakes. Glutenfree, of course.






Ich bin ja nicht so für den ganzen Touri-Krams und lasse mich lieber durch die Stadtteile treiben, um die Menschen in ihrem täglichen Leben zu beobachten. Aber so ein paar Highlights habe ich mir dann doch angeschaut. Buckingham Palace, St. Pauls, St. Martin in the Fields, Modern Tate, Millenium Bridge, Tower, Westminster Abbey, ...
Ich muss zugeben, ich bin nicht die größte Fotografin, im Gegenteil. Ich bewundere ja immer die Bilder auf anderen Blogs, aber selber ...
Trotzdem hier ein paar Eindrücke.

Am ersten Tag war das Wetter very british und so mussten die Scottish Guards zur Wachablösung auch im Regen musizieren.


Am nächsten Tag war das Wetter dann schon sommerlicher und ich habe einen Ausflug nach Greenwitch gemacht, über die Stadt geschaut und den Bauarbeitern beim Errichten des Reiterstadions für die Olympischen Spiele zugesehen. Das wird nämlich in Greenwitch gebaut, ein riesen Stahlträgerteil mit Sitzplätzen und in der Mitte die Reiterarena. 


Von dort aus mit dem Boot wieder zurück in Richtung Westminster, entlang der Route, die die Queen bei ihrem Jubiläum eine Woche zuvor genommen hat, nur eben in entgegengesetzter Richtung.






Allen in allem bin ich sehr viel durch London gegangen, viel mit den Doppeldeckerbussen quer durch die Stadt, hab mich treiben lassen, unglaubliche Menschen beobachtet und die Touristenschwärme in der Regel gemieden. 
Da ich zugegebenermaßen ein wenig zum Queen-Fan geworden bin, hab ich mir noch die Porträt-Ausstellung in der National Portrait Gallery angeschaut, Fotografien und Gemälde der Queen in ihren 60 Jahren auf dem englischen Thron, eine unglaubliche Frau.

Und was ich am englischen Klima so liebe ist die Tatsache, dass Pflanzen, die bei uns drinnen überwintern müssen, dort einfach als Hecke - oder wie hier diese Passionsblume - einfach über eine Mauer weg wachsen. Meine auf dem Balkon hat den Winter im Schlafzimmer ganz gut überlebt und treibt jetzt draußen wieder munter vor sich hin, aber so wäre es natürlich viel schöner.

Das war sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich in London war!

Sonntag, 10. Juni 2012

Eine Laptoptasche ...

... für die Nichte meiner Freundin Ute. Und die steht nun überhaupt nicht auf Blümchen, Verzierungen und das ganze Mädels-Gedöns. Und schon gar nicht auf rosa. Aber sie hat zur Konfirmation einen Laptop bekommen und sich dann zum Geburtstag eine Tasche dafür gewünscht. Und da der jetzt war, kann ich nun auch die Tasche zeigen.
Also war die Aufgabenstellung doch einigermaßen schwierig, keine Verzierungen, kein Schnickschnack, keine Blümchen, kein rosa, schlicht aber trotzdem nicht langweilig. So haben wir - Ute und ich - uns dafür entschieden, eine alte Jeans als Außenstoff zu nehmen und für das Taschenfutter den Totenkopfstoff von Alexander Henry zu verwenden. Die Anleitung hab ich übrigens von hier, wie für die Tasche, die ich im Februar für mich selbst genäht habe.


 

So hab ich erst mal die beiden Hosenbeine abgeschnitten und dann jeweils eine Seitennaht aufgetrennt, die beiden Stoffstücke wurden dann zu den Außenseiten der Tasche.

 Hinten hat die Tasche eine aufgenähte Tasche, dafür hab ich - wie unschwer zu erkennen ist - das obere Vorderteil der Hose verwendet.
Das ist auch die einzige Stelle außen an der Tasche, wo ich mich getraut habe, einen Stoffstreifen zur Verzierung aufzunähen (vor allem, um eine Naht zu verdecken).
Innen an der Außentasche ist auch der Totenkopfstoff verarbeitet.
 Für eine Einstecktasche an der Vorderseite unter der Taschenklappe hab ich die Hinterntaschen der Jeans abtrennt, mit Totenköpfen gefüttert, aufgenäht und mit einem kleinen Klettverschluss versehen.


Innen gibt es noch eine Reißverschlusstasche und eine Schlüsselschlange.
So, nun hoffe ich, dass die Tasche ankommt.

Und noch ein paar Worte zum Nähen von Jeans - extrem anstrengend, zumindest teilweise; vor allem an den Stellen, die durch bestehende Nähte vier- und mehrlagig zu nähen sind. Das war bei der aufgesetzten Tasche hinten der Fall. Hat mich zwei Nähnadeln gekostet. Anyhow. War die bisher größte Herausforderung und hat unglaublich viel Spaß gemacht.


Montag, 4. Juni 2012

Eine Sommertasche für mich

Diese schönen Stöffchen liegen schon eine ganz Weile bei mir rum und sind nun zur Sommertasche für mich geworden. Und dafür habe ich den Schnitt Urshult von Farbenmix gewählt. Ich finde, dass die Idee mit den beiden Taschenklappen eine sehr schöne ist. Und ich werde - da bin ich mir ganz sicher - die Tasche nochmal nähen.

Der Pfauenstoff ist von der Hamburger Liebe, tolle Farbkombi.

Und die Taschenklappen sind violetter Feincord mit einmal einem schönen Muster mit orange/pink/weiß.
Für die andere Klappe habe ich das blumige Hamburger Liebe-Stöffchen verwendet.
Besonders gefreut habe ich mich, dass ich bei der Eröffnung des neuen limetree-Ladens über dieses wunderschöne Band gestolpert bin und zufällig passt es auch noch farblich wie dafür gemacht. Also nichts wie ran damit an die Tasche.


Innen der hellblaue Polka-Dot-Stoff, den ich auch unbedingt auch mal für ein eigenes Projekt nutzen wollte. Dann ist noch ein Reißverschluss- und ein Handy-Täschlein eingenäht und natürlich eine Schlüsselschlange (die Bezeichnung habe ich von meiner Freundin Tini gelernt). Der Verschluss ist so ein magnetischer.